Die verschämte Einzelmeldung - heute Misshandlung westdeutscher Heimkinder
Freie Presse vom 18.02.2009Ein Trauma von Drill, Prügeln und sexuellem MissbrauchRunder Tisch soll Misshandlung von Heimkindern aufklären |
von julia gaschik
und antje klofpenburg_____
Berlin/Chemnitz. Wenn Werner Molter von seiner Jugend erzählt, schnürt es ihm auch nach Jahrzehnten die Kehle zu. Zu schrecklich sind die Erinnerungen an die Zeit im Kinderheim, das dem Jugendlichen alles andere als ein Heim war. Von einem „Gefängnis für Kinder” spricht der 60 Jahre alte Berliner.
Wie er wurden in der jungen Bundesrepublik hunderttausende Heimkinder ausgebeutet, gequält und missbraucht. Seit gestern versucht ein Runder Tisch im Bundestag, Licht in ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte zu bringen. Ob die Heimkinder auf eine Entschädigung hoffen dürfen und wer dafür geradestehen müsste, ist unklar.
Genau erinnert sich Molter noch an jenen Apriltag 1962, als sich sein Leben für immer veränderte. Zwei Mitarbeiter des Jugendamtes tauchten plötzlich im Haus seiner Großmutter auf, die den Zwölfjährigen liebevoll großgezogen hatte. Sie ließen ihm ein paar Minuten, um ein paar Sachen zu packen, dann verfrachteten sie ihn in ein Kinderheim in Hannover. „Freiwillige Erziehungshilfe” nannten Bürokraten solche Einweisungen, zu denen sie überforderte Eltern wie Molters Mutter drängten und die sie mit „sittlicher Verwahrlosung” begründeten. Meist reichten Lappalien. „Ich hin ab und zu mal nicht zur Schule gegangen und hab mich für Mädchen interessiert”, erzählt Molter.
17 furchtbare Jahre im Heim
Ähnliches weiß die 53-jährige Pa-derbornerin Monika Tschapek-Güntner zu berichten, die allerdings gleich nach der Geburt als uneheliches Kind von ihrer Mutter in ein Heim in Lippstadt gegeben worden war und dort 17 Jahre unter furchtbarem Drill verbracht hat - Schläge Inbegriffen. Noch heute leidet sie darunter, dass man ihr jahrelang ge-
betsmühlenartig eingetrichtert hat, sie sei ein Niemand - nichts wert, dumm und faul. Als sie begann, sich im Verein ehemaliger Heimkinder (VEH), der maßgeblich an der Entstehung des Runden Tisches beteiligt war, zu engagieren, müsste sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um das Trauma ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten.
Antje Vollmer (Grüne; Foto) weiß um das Martyrium, das Heimkinder in den igsoer und 6oer fahren im Westen erlitten. „Das waren ganz schlimme Erfahrungen für Jugendliche, die völlig ausgeliefert waren”, sagt die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin, unter deren Vorsitz das Unrecht aufgearbeitet werden soll. Es ist eine schwierige Aufgabe für den Runden Tisch, an dem Opfer, Heimträger, Vertreter von Kirchen, Bund, Ländern sowie Wissenschaftler zusammenkommen. Der Petitionsausschuss des Bundestages hatte seine Einsetzung nach vielen Eingaben von Heimkindern beschlossen. Zehn Sitzungen sind bis nächstes Jahr geplant.
Noch heute Albträume
Vollmer will den Runden Tisch keinesfalls als „Tribunal” verstanden wissen. In gewisser Weise sei die gesamte Gesellschaft mitverantwortlich gewesen, sagt sie. Sie hält es für falsch, das Thema Entschädigung als erstes auf die Tagesordnung zu setzen. Zunächst müsse geschaut werden, was damals geschah.
Auch die ehemaligen Heimkinder Molter und Tschapek-Güntner, beide VEH-Mitglieder, möchten, dass die Öffentlichkeit erfährt, was ihnen widerfahren ist - militärischer Drill, Prügel, sexuelle Übergriffe nachts unter der Decke. Noch heute leidet der frühere Zimmermann Molter unter Albträumen. Natürlich, so Tschapek-Güntner, erwarte sie außer einer Entschuldigung auch finanzielle Entschädigung. Schließlich habe sie im Heim in der Wäscherei arbeiten müssen -und kann keine Rentenansprüche dafür geltend machen. Für Molter ist das noch nicht alles. „Wichtig ist, dass Staat und Kirche die Menschenrechtsverletzungen anerkennen.” (mit afp)
„Unser Ziel ist eine generelle Lösung”
Anwalt vertritt Ex-Heimkinder
Der Hamburger Anwalt Gerrit Wil-mans vertritt den Verein ehemaliger Heimkinder. Antje Kloppen bürg sprach mit ihm über seine Erwartungen an den Runden Tisch.
Freie Presse: Der Runde Tisch behandelt nur die Schicksale ehemaliger West-Heimkinder, inwieweit sind ostdeutsche Kinder berücksichtigt? Gerrit Wilmans: Vorab: Das Bun-dessozialgericht hat lediglich den Kindern Entschädigungen zugestanden, die im Jugendwerkhof Torgau gelebt haben. Ansonsten sind keine Fälle aus Ostdeutschland abgeschlossen oder gar generalisiert. Allerdings geht es in dem Bundes-tagsbeschluss zum Runden Tisch ausdrücklich um West-Fälle. Meines Erachtens gibt es aber keinen Grund, ehemalige Heimkinder aus dem Osten auszuschließen.
Freie Presse: Was erwarten Sie? Wilmans: Ich hoffe, dass sich der Runde Tisch auf substanzielle Gespräche einlässt. Verzögerungstaktiken, die Entschädigungsfragen ausschließen, wären inakzeptabel. Entschädigung ist ein zentraler Punkt. Kaffeekränzchen mit einem warmen Händedruck am Ende lassen wir nicht zu.
Freie Presse: Was haben Sie für Möglichkeiten?
Wilmans: Es gibt internationale Vergleichsfälle wie Australien, Kanada, Norwegen oder Irland, wo die Entschädigungen bereits geregelt sind. Da es hier um Menschenrechtsverletzungen geht, wäre auch der Weg zu amerikanischen Gerichten offen. Es würde auf Beklagtenseite dann vor allem die Industriebetriebe treffen und die Kirchen. Zudem sehe ich eine Klagewelle auf die Bundesrepublik zurollen.
Freie Presse: Bei den Heimkindern kommt doch einiges zusammen. Wilmans: Das macht es ja so kompliziert. Würden diese Fälle individuell geregelt, gäbe es große rechtliche Probleme. Das meiste ist längst verjährt. Unser Ziel ist deshalb eine generelle Lösung, ähnlich wie bei der Zwangsarbeiter-Entschädigung. Sie ist über eine Stiftung geregelt
Neues Deutschland vom 18.02.2009
Mittwoch,
18. Februar 2009
Zwangsarbeit in der DiakonieEin Runder Tisch soll das Martyrium westdeutscher Heimkinder untersuchen |
Von Fabian Lambeck
Am Dienstag tagte erstmals der Runde Tisch zur Aufarbeitung des Schicksals von westdeutschen Heimkindern der 50er und 60er Jahre. Betroffene schilderten den Teilnehmern ihre erschütternden Erlebnisse.
Die menschenunwürdige Behandlung von Heimkindern gilt als eines der dunkelsten Kapitel der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Hunderttausende Kinder und Jugendliche sperrte man damals wegen nichtigster Vergehen in geschlossene Heime. Viele von ihnen wurden dort missbraucht, geschlagen und zur Arbeit gezwungen - oft im Namen des Herrn, denn fast 80 Prozent dieser Einrichtungen hatten kirchliche Träger. In der Ära Adenauer nahm keiner Notiz von den unglaublichen Vorgängen. Es waren die rebellischen 68er, die die unhaltbaren Zustände aufdeckten. Bislang warten die Opfer vergeblich auf eine Entschädigung. Ein entsprechender Vorstoß wurde lange Zeit im Petitionsausschuss des Bundestages diskutiert. Im November 2008 beschloss man dort, dass ein Runder Tisch die Vorgänge aufarbeiten soll. In dem Gremium sind Opfer, kirchliche Organisationen, Jugendhilfeverbände sowie Bund und Länder vertreten. Am Dienstag kam man nun unter dem Vorsitz der ehemaligen Grü-nen-Bundestagsabgeordneten Antje Vollmer erstmals zusammen. Bis Ende 2010 will man zu einem Ergebnis kommen, so Vollmer. Sowohl die Betroffenen als auch die Träger der Heime sollen dabei zu Wort kommen. »Wir werden alles prüfen und nichts garantieren«, machte Vollmer deutlich.
Endgültig will man auch die rechtlichen Verantwortlichkeiten klären; dem Petitionsausschuss war dies nicht gelungen. Den Betroffenen gehe es vor allem um eine angemessene Entschädigung für das erlittene Unrecht, wie Hans-Friedrich Wie-gand vom Verein ehemaliger Heimkinder (VEH) betonte. Viele litten noch heute unter den Folgen. Auch finanziell machen sich die Jahre im Heim noch schmerzhaft bemerkbar. So bekommen viele »Ehemalige« eine niedrige Rente, da die Heimbetreiber keine Sozialversicherungsbeiträge abführten, obwohl die Jugendlichen de facto berufstätig waren. So mussten bereits 15-jährige Mädchen im Akkord Kleidung nähen, wie das ehemalige Heimkind Sonja Djuro-vic berichtete. Die jungen Insassinnen einer evangelischen Anstalt fertigten exklusive Maßarbeiten für wohlhabende Kunden an. Die frommen Heimbetreiber verkauften diese teuer weiter und erzielten satte Gewinne. Die jungen Schneiderinnen erhielten für ihre Tätigkeit ganze 15 Mark Taschengeld im Monat.
Der Fall Djurovic steht exemplarisch für das Ausbeutungssystem dieser Besserungsanstalten. Doch nicht nur die harte Arbeit, auch strenge Maßregelungen und sexueller Missbrauch bestimmten den Alltag im Heim. Allzu oft waren es Nonnen und Priester die ihre »perversen, kranken Neigungen« an den schutzlosen Kindern ausließen, wie die heute 59-jährige Sonja Djurovic kritisierte. Sichtlich betroffen zeigten sich die kirchlichen Vertreter am Runden Tisch. Konkrete Zusagen über finanzielle Entschädigungen gab es allerdings nicht. Man werde ergebnisoffen prüfen, hieß es unverbindlich aus Kreisen der evangelischen Kirche.
Ich bin Autor und Journalist. Zum Thema Heimerziehung (West- und Ostdeutschland) habe ich im Mai 2006 das Buch “Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes” veröffentlicht, das bei Books on Demand GmbH, Norderstedt (ISBN 3-8334-4780-X), erschienen ist. Dort habe ich auch mein Buch “Von der Mutter missbraucht. Frauen und die sexuelle Lust am Kind” (ISBN 3-8334-1477-4) veröffentlicht.
In einem Kapitel geht es beispielsweise um Heimkinder, die in den fünfziger und sechziger Jahren – bis Anfang der siebziger Jahre – insbesondere in christlichen Heimen schwer misshandelt wurden (so beispielsweise im Eschweiler Kinderheim St. Josef und Kinderheim St. Hedwig in Lippstadt). Im Fall St. Hedwig liegen mir zwei eidesstattliche Erklärungen von Betroffenen vor, die versichern, von der damaligen Kinderärztin mittels Injektionen im Genital – und Blasenbereich misshandelt worden zu sein.
Es waren insbesondere Nonnen – nicht alle –, die, wie zahlreiche Betroffenenberichte in diesem Buch aufzeigen, im Namen Gottes Heimkinder prügelten, malträtierten, quälten, erniedrigten und entwürdigten, um ihnen Disziplin, Gehorsam, Fleiß, Sauberkeit, Unterordnung und den Glauben an ihren Gott aufzuzwingen. Die „Bräute Jesu Christi“ gehörten Schwestern-Orden an wie beispielsweise der „Ordensgemeinschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi“ in Dernbach, dem „Orden der Hedwigschwestern“ in Berlin und dem „Paderborner Vincentinerinnen-Orden“.
Nicht nur in früheren Jahrzehnten wurden Heimkinder gequält, sexuell missbraucht und gedemütigt. Ich beschreibe auch zahlreiche Fälle aus den 90er Jahren – beispielsweise schwere Misshandlungen, sexueller Missbrauch, Freiheitsberaubung im St. Joseph-Haus in Seligenstadt (1992), St. Josef-Stift in Eisingen bei Würzburg (1995), Don Bosco-Internat in Bendorf bei Neuwied (1995) und St. Kilian in Walldürn bei Mosbach (1995). Und ich beschreibe einen Fall aus Anfang 2001 (Außenwohngruppe des Vereins Lebensgemeinschaft Meineringhausen in Frankenberg – nähe Marburg) und einen weiteren Fall aus Anfang 2006 (Kinderheim Martinshof in Wachtberg bei Bonn).
Im Buch enthalten ist auch ein Interview, das ich mit einer Nonne vom „Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi“ geführt habe. Die Nonne berichtet ganz offen und ehrlich, wie „im Namen Jesu Christi“ Kinder in einem katholischen Heim, in dem sie arbeitete, körperlich und seelisch gequält, gedemütigt, bestraft wurden. Mit dem Straf- und Unterdrückungsinstrument „Gott“, so die Nonne, wurde den Kindern Gehorsam, Willigkeit, Anpassung und Unterwerfung abverlangt. Sie selbst bekennt sich dazu, Kinder auf das Schwerste misshandelt zu haben.
Alexander Markus Homes
Ich erinnere mich noch an die “Wende”- Zeit, als sich die bürgerlichen Medien über die ach so böse DDR hermachten. Fotos in Bild und anderswo kursierten über Kinder-KZ Folterhöllen in Jugendwerkhöfen und so weiter. Erinnert sei an das Foto “Frotteezwerge”, das dafür herhalten mußte. Geschossen wurde es in einem Kindergarten im Bezirk Karl-Marx-Stadt nach einem Saunabesuch der Kinder. Kinder waren in der DDR das höchste Gut. Hier zeigt sich wieder einmal im Vergleich die Scheinheiligkeit der gebrauchten Bundesrepublik und Ihrer Amtsträger. Von denen lernen heißt nicht siegen lernen. Meine Solidarität übermittle ich allen ehemaligen Heimkindern, die so leiden mußten.
Hallo und guten Tag,
mein Name ist Manuela, bin 61 geboren, im Sauerland aufgewachsen. Meine Mutter war Alkoholikerin und mein Stiefvater ein Nazi. Meinen leiblichen Vater, ein Iraner; habe ich leider nie kennengelernt, dafür aber Abneigung meines Stiefvaters. Eines Tages, ich war gerade 11 Jahre, sagte mir meine Mutter während dem Bügeln, ich käme ins Heim. Weit weg von zuhause. Nämlich auf die Hünenburg nach Riemsloh. 2 Jahre durfte ich meine Eltern nicht sehen. Unsere Tante “Gerda”, die alte Erzieherin sorgte dafür, das nur ihr Liebling gut behandelt wurde. Abends beim Fernsehen durften wir uns akribisch genau um Ihren Ohrensessel mit Holzstühlen versammeln. Jeder nach Lieblingsgattung….Frau Bauer weckte uns jeden Sonntagmorgen mit Ihrer verflixten Quetschkommode. Ca. 1 Jahr später mußte ich zum Psychiater nach Osnabrück, angeblich wegen großer Unruhestiftung. Dann jeden Monat 1x. Man stellte mich ruhig. Mit Praxiten, einem starken Beruhigungsmittel. 1 x in der Woche liefen wir gerade im Herbst 10 Km um Rüben zu hacken. Unser Lohn, selbstgebackener Pflaumenkuchen mit Muckefuck. Sehr geistreich……Wenn Sie mehr erfahren möchten, schreiben Sie mir. Auch würde ich gerne ein Buch über mein Leben schreiben, es würde ein dicker Wälzer werden.
herzliche Grüsse
Manuela Kirschner
Hallo, Auch ich durfte morgens um 5 Uhr in der Hünenburg in der Rübenmiete stehen und Rüben putzen so das die Kühe saubere Futter bekamen. Anschließend nach der Hünenburg durfte ich Freistatt erleben, das war das Sahnehäufen in meinen Leben. Habe ich nicht ein schönes Leben gehabt? . Ich habe mich vor drei Jahren geoutet. Darum darfst Du mein Name erfahren. Ich war von 1961-bis 1963 auf der Hünenburg. Mein Name Ist Willy Komnick Solltest Du noch Kontakte zu anderen Personen von der Hünenburg haben darfst Du meine Mail-Adresse weiter geben. komnick@gmx.de
[...] bereits geschildert: Wir hatten Kontakt zu einem Heimkind, das mitsamt seiner Leidensgenossen im Lippstädter St. Hedwigs Kinderheim unter kirchlicher Obhut misshandelt wurde. Vielleicht war das ausschlaggebend für das Gebaren [...]
Ich kam als siebejähriger nach St. Hedwig Lippstadt dort war ich von 1977 bis 1979
in dem Heim. Meine schwester die für mich und die anderen Heimkinder verantwortlich war hieß Schwester Liboris. Das war die schlimste Person die ich in meinem Leben kenen gelernt habe. Ich konnte damals nicht schwimen, und hatte angst vorm Wasser, man hat mich mit angezigen Sachen ins Wasser geschmissen, und ich der mich versuchte über Wasser zuhalten wurde immer wieder von liboris unter Wasser gedrückt, als ich fast bewustlos war holte man mich raus und ließ mich am Beckenrand das erbrochene später noch selber weg machen lassen.
Ich mochte kein Fleisch man stopfte mir das Fleisch in den Mund und hielt mir die Nase zu das ich es zwangsmässig schlucken muße da ich ja sonst keine Luft bekam, als ich dann später wieder alles raus gebrochen hatte mischt man mir das erbrochene Fleisch unter den Puding und man stpfte es mir mit den Pudin in den Mund!
Als ich Heimweh hatte und geweint hatte schlug Scgwester Liebopris mich mit ein Holzbügel und sagte zu mir ich schlage dich solange mit dem Bügel bis du aufhörst zu weinen ich weinte ca 10 Minuten und sollange habe ich auch geweint. Dan als der Hozbügel in zwei zersprang wurde Sie wütend und Schlug und trat mich schließlich hörte ich auf zu weinen.
Dieses Heim hat mein Ganzes Leben geprägt.
Ich bin ein Einzelgänger und traue niemanden mehr. Man wollte aus mir einen Priester machen, was waren das für Menschen vertraten die Kirche und haben werlose
kleine Kinder mishandelt und gequällt.
Sonntags ging man schön angezogen in die Kirche und betete.
Und in der Woche wurden wir von liboris gestrizt und geschlgen.
Wir hatten eine Riesen Angst wenn ich mir die Bilder von Früher ansehe sehe ich immer noch die Verängstisten Kinder einschliesslich mir,
Ich habe es bis Heute nicht verstanden warum Sie das mit uns gemacht hat.
Manchmal denke ich Sie war sadistisch veranlagt. sonst habe ich dafür keine erklärung.
Ich werde das alles nie vergessen, verdrägen ja aber vergessen kan man das nie obwohl ich erst 7 Jahre war und heute 39 es kommt mir vor als war es gestern.
Ich kann das immer wieder durch gehen was man mir dort angetahn hat, verstehen werde ich es nie. Wir waren doch kleine Kinder und doch keine Schwerverbrecher.
Wie kann eine Frau für sowas im stande sein, Ob sie sich im klaren war was Sie uns da angetahn hat?!
Erst unsere Eltern wegm das war schon schlim genug und dann bekommt man noch so eine Person als Erzieher vorgesetztm Unmenschlich, Grausam!
Ein Kind brauch liebe die haben wir dort nie bekommen nur harte harte und schläge!
Kann sich keiner vorstellen!
Ich habe mir immer eine Familie gewünscht weil ich das als Kind nie hatte.
Ich bin in meinen Leben immer wieder an Frauen geraten die selber keine Gefühle und Libe zeigen konnten, als hätte mich das förmlich angezogen,
Mittlerweile habe ich ne kleine Tochter, ich lebe getrennt weil ich die kälte von meiner Lebensgefährtin nicht mehr ertragen konnte!
Mir tut das weh das meine Tochter jetzt ohne Vater aufwächstm weil ich weis wie weh es mir getan hat,
Manchmal frage ich mich für was ich auf die welt gekommen bin nur um schmerzen zu ertragen?! Ich wollte eigentlich immer nur Harmonie und Frieden den habe ich bis heute nicht gefunden, Im gegenteil nur Trauer und Abstand, um so älter ich werde um so mistrauischer werde ich.
Das alles ist aus mir geworden, ich glaube nicht das ich der einzigste bin dem es so geht der dort da war. Ich glaube sowas kann man nur verstehen wenn man selber da war und es auch selber erlebt hat!
MFG Olaf
Heimkinder wehren sich gegen ALLE VERBRECHEN begangen gegen sie !
Wenn Ihr in Berlin seit Mitte April, bitte beteiligt Euch an unserer Demo !
Von der »Freie Initiative Ehemaliger Heimkinder« wird seit Montag, 22. Februar 2010, um 20:59 Uhr ( MEZ ) betreffend der am Donnerstag, 15. April 2010 in Berlin stattfindenden „EHEMALIGE HEIMKINDER DEMONSTRATION“ öffentlich bekannt gegeben:
»»» Hallo zusammen,
der Flyer, das Flugblatt und das Logo für das T-Shirt sind fertig und können unter den folgenden links heruntergeladen und in anderen Foren veröffentlicht werden:
Flyer @ http://www.veh-mediencenter.de/download/Flyer-7i.pdf
Flugblatt @ http://www.veh-mediencenter.de/download/flugblatt%20demo.pdf
T-shirt Logo @ http://www.veh-mediencenter.de/download/Heimkind-Logo-2.pdf
Alle Dateien sind auch druckfähig. Danke an die »Freie Initiative Ehemaliger Heimkinder«. «««
[ Spenden für diese Zwecke werden auch gerne entgegengenommen ( aber nicht von mir ! ) – wer spenden möchte, wende sich bitte an die Organisatoren selbst !!! ]
Und vieles betreffend dieser Demo und anderen wichtigen Dingen, auch was die vielen, vielen Missbrauchsfälle seitens ‘Geistlicher Herren’ an ihren „Schutzbefohlenen“ in katholischen „Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen“ und „Schulen“ betrifft, kann auch jederzeit hier nachgelesen werden: ( a. ) http://www.heimkinderopfer.blogspot.com und ( b. ) http://www.heimkinderopfer2.blogspot.com
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Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede “Demokratie” und angeblichen “Rechtsstaat”, wo versucht wird dies einzuschränken.
Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s “constitutionality” and it’s “democracy”.
Antwort auf Olaf Deiters
Hallo Olaf,
diese Berichte zerstören die Bemühungen all derjenigen, die eine aufrichtige und eine helfende Aufarbeitung der Vergangenheit anstreben. Ich habe diesen angeblichen Tatsachenbericht von dir schon einmal in leicht veränderter Form gelesen. Da hast du geschrieben, das Sr. Liboris im Bikini mit Badekappe in den Pool gesprungen ist und dich fast ertränkt hat.
1. Eine katholische Ordenschwester hat keinen Bikini und geht nicht schwimmen.
2. Ich kenne Sr. Liboris persönlich und habe nie erlebt, dass es Übergriffe auf einzelne
Kinder gegeben hat.
3. Deine Schilderung über Abneigung gegen Fleisch und der Zwang dieses zu essen
erinnert mich an einen Bericht, der das gleiche Thema hat.
4. Arrestzellen hat es nicht gegeben.
5. In all den Jahren habe ich persönlich keine verängstigten Kinder gesehen.
Gruß Bayonne
Es wird immer Leute geben die alles unter den Teppich kehren wollen, Damit müssen wir leben. Aber die Wahrheit kommt immer irgendwanmal raus!
Wie sind die scvhwestern den Baden gegangen mit Robe und Kittel.
Naja ich brauche das nicht weiter zu komentieren.
Ich war nicht der einzigste!
Es gibt genug Zeugen!!!
Gruß Olaf
Auch mein Bruder und ich waren von 1975-1979 auf der Hünenburg,so schlecht war das heim gar nicht,immer noch besser als bei unserer Mutter!wir waren in der Buntspecht Gruppe,da gab es ja noch den Adlerhorst,die Kolibries ,die blauen Pferde und so weiter!die zeit war nicht schlecht wir Mussten morgens keine Rüben sammeln,Ich kenne da noch ein Gedicht!!!Kennst Du Das Land Wo Die Sonne Nicht Lacht,Wo Mann Die Mädchen Zur Nonnen Macht,Wo Mann Den Kaffee Aus Blechnäpfen Säuft,Wo Mann Sieben Kilometer Gegen Die Freiheit Läuft,Wo Mann Vergisst Moral Und Tugend+++Das Ist Die Hünenburg Das Grab Meiner Jugend++++Wer Lust hat und auch auf der hünenburg der kann mir gerne auch mal schreiben!!a.a-victoor@hotmail.de
Hallo Manuela,
ja, auch ich durfte die gute Tante Gerda 3 1/2 Jahre kennenlernen. Ihr rassistisches Gedankengut ertragen. Ihre Lieblinge waren die Scheidungswaisen. Der Rest von uns war Dreck. Nur der Gedanke an sie, wenn sie morgens in die Schlafräume kam, die Fenster aufriß, egeal wie kalt es war, ihre Geranientöpfe goß und die verblühten Blätter und Blühten auf den Boden schmiss, welche wir nach dem Frühstück wegputzen mußten…die Verpflegung auf der Hühnenburg, wenn sie in ihrem Königinnenthron saß und wir Sülze zum Mittagessen bekamen..was Tante Gerda nicht vertragen hat, sich in der Küche ein schönes Omelett brut um es vor uns genüßlich zu verspeisen und ihren Lieblingen die Sülze ersparte…ihre ekligen sexuellen Sprüche beim Duschen in der Riesendusche neben der Hauptküche..sich über unsere körperlichen Merkmale lustig machte…
Mir wird schlecht wenn ich an die Hünenburg, Pastor Rettberg und Tante Gerda nur denke…nie wieder werde ich einen Fuß dorthin setzen…
Wer will kann sich die Fotos von damals der Kinder anschauen!
Schaut Euch die traurigen Gesichter an der Kinder von 1977 - 1979
aus St. Hedwig Kinderheim Lippstadt.
ihr könnt sie Euch bei “Wer kennt wenn” unter der Gruppe
“Heimkinder St.Hedwig Lippstadt” anschauen.
Ich glaube nicht das so glückliche Kinder aussehen!
Es gibt genug Zeugen für damals, wie Kinder dort schlecht behandelt wurden!