handverlesen

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unabhängige Presse vs. wirtschaftlicher Abhängigkeit

Sonnabend, 22. August 2008,¾ 4 Uhr in Reichenbach im Vogtland

Das große Suchbild bei handverlesen:

Was sehen Sie auf diesem Bild?

a) eine Werbestand der neuen AOK Plus?

b) eine Wahlkampfveranstaltung einer doppelt regierenden “Volkspartei”?

Wieviel Menschen sind auf dieser Veranstaltung?

a) Wie von der Freien Presse genannt 150?

b) die Hälfte von a?

c) weniger als b?

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Foto: handverlesener  Anonymus

Die örtlichen Macher der Freien Presse geben sich ja Mühe, sie reden mit einem, sie hören einem zu, sie machen Bilder und sie schimpfen schon mal auf die allmächtige CDU, obwohl ja die Freie Presse mal an einen Spezi oder sagt man Amigo von Herrn Helmut K., damals Bundeskanzler, verkauft worden ist. In letzter Zeit hat man so den Eindruck, dass sich a) an den Eigentums- und damit Herrschaftsverhältnissen nicht nur nichts geändert hat, es scheint, dass auch der gesamte Wahlkampfetat der CDU in die Freie Presse fließt und dadurch ein - na sagen mir mal - mediales Übergewicht der CDU-Meinung in dieser zu finden ist.

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Foto: handverlesen - Dr. André Hahn im Gespräch mit örtlichen Pressevertretern

Daran ändert auch nichts, dass der ansonsten so intensiv und kenntnisreich die engen politischen Verflechtungen zwischen einer bestimmten kleineren christlichen Glaubensgemeinschaft und staatlicher Macht recherchierende Redakteur schreibt, dass es „nach Angaben der Veranstalter 150“ Besucher bei Biedenkopf auf dem Markt in Reichenbach waren. Er berichtet ja von vor Ort, das Büro der FP ist auf dem Markt, da muss man selbst zählen und das war einfach und dann kommt man nicht auf 150.

Außer man folgt der Aufforderung von Kurt B. und jeder Besucher erzählt es zehn weiteren Menschen, die nicht da waren, damit es eine richtig große Veranstaltung wird.

Kein Wort darüber, dass  Kurt B. immer den schrankenlosen Kapitalismus vertrat, der jetzt zu dieser Finanz- und Wirtschaftskrise führte. Kein Wort über Paunsdorf und andere Skandale.

Oder der Personenkult um Angela M., der darin gipfelte, dass der geschiedene Ex-Mann und dessen vogtländische Herkunft eine  Seite fühlte, um aus der Norddeutschen eine Vogtländerin zu machen, Schmalz lass nach. Und einem Tag später erfahren wir dann aus der Zeitung, dass Angela M in Plauen “Berge von Klopsen” gegessen hat und ein Fan von Hausmannskost ist, das haben meine linsenverstärkten Augen auch schon vorher erkennen können. Ach ja  Frikadellen sind weder das gleiche und schon gar nicht das selbe wie Klopse, da erste gebraten  und letztere gekocht oder gegart werden.

Schlimmer ist aber, dass die Demonstranten der ENKA-Werke auf der Merkel-Veranstaltung, noch zu CDU-Fans gewandelt wurden, nur weil Tillich sagt er werde um sie kämpfen, dass haben vor ihm Hochbaum, Kienzle, Schwanitz, Lenk usw. versprochen und haben nichts getan, nichts erreicht und wurden nie wieder vor Ort in Elsterberg gesehen. Frau Merkel übrigens auch nicht.

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Fotomontage: U. Fritzsche

Aber André Hahn, Fraktionsvorsitzender der Linken im Sächsischen Landtag, war dort und hat im Beisein der vogtländischen Landtagsabgeordneten Andrea Roth und handverlesen mit dem Betriebsratsvorsitzenden Klaus Wirth und Vertretern der Belegschaft über Möglichkeiten beraten, wie eine Fortführung der Produktion - auch mit staatlicher oder europäischer Hilfe - wieder angefahren werden kann.

Davor sprach Hahn in Reichenbach auf dem Postplatz nicht von der Bühne, sondern auf Augenhöhe mit Bürgern und auch Pressevertretern zwei Stunden lang über die Politik der Linken, ihren Visionen und Vorstellungen, wurde dann von den Geschäftsführern der LAGA persönlich begrüßt und trug sich vor seinem geführten Rundgang ins Gästebuch ein.

Dafür fand die FP einen Satz, kein Bild - oh wie unabhängig ist doch unsere freie Presse, man stelle sich vor Hahns Gegenspieler Tillich hätte sich zehn Minuten auf den Postplatz gestellt, vielleicht wäre noch ein vogtländischer Ex-Schwager gefunden worden, um aus Tillich einen richtigen Vogtländer zu machen.

Ach ja die CDU hat es in 20 (in Worten zwanzig) Jahren geschafft vier Fünftel oder 80 % der Industriearbeitsplätze in Sachsen zu vernichten. Also weiteren Arbeitsplatzabbau schafft man nur mit rechts und / oder der CDU.

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Foto: handverlesen - André Hahn und Andrea Roth bei der Mahnwache der ENKA-Werker in Elsterberg


Henry´s Kur- und Reha-Tagbuch Teil 4

 

 
Mein kleines Rehatagebuch, Teil 4
Ich habe mich in den letzten Tagen ein wenig rar gemacht. Das liegt einfach daran, dass ich seit letztem Sonnabend einen „Rehaschatten”  mit Anhang habe. Der Anhang hatte mich letzte Woche Sonnabend auf dem Wismarer Bahnhof mit „hallo Papi” begrüßt. Ja, meine „feste Freundin” und mein kleiner Sohn sind seit einer [...]

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Die streitbare Elisabeth oder die grüne Seite der Roten

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Elisabeth L. - der Nachname, den alle Loriotfans kennen dürften,  hat was mit Großgrün zu tun und genau darum geht es hier und zwar völlig streit- und polemikfrei, allein aus handverlesener informatorischer  Pflicht.
Also Elisabeth kommt ganz aufgeregt zu mir und erklärt mir, [...]

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Henry´s Kur- und Reisetagebuch Teil 3

 
Langsam macht einen Henry mit seinen Fitnessstand Angst - da freue ich mich schon auf seinen kämpferischen Elan wenn er dann zurück ist und einen ersten Eindruck von seiner körperlichen und intellektuellen Erholung werden wir sicher bereits am Montag bei der ersten Stadtratssitzung im Reichenbacher Stadtrat erleben.
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Daniela - André - Gregor - Henry und die Frage, warum Jesus auf der LAGA keine Wunder zeigen darf?

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Henry´s Boltenhagener Reha-Tagebuch Teil 2

 

Unser handverlesener Autor Henry Ruß
Ich hatte schon erwähnt, dass ich am Sonntag eine kleine Radtour unternommen hatte. Am Ende waren es knapp 30 km, was ich am Abend und den folgenden Tagen vor allem in den Beinen, wo sonst, gespürt habe. Mein Arzt, bei dem ich am Montagmorgen Termin hatte, notierte sich auf jeden Fall [...]

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————Ausgabe, Sonnabend, 1. August 2009———-

 
 
Live Zurück aus dem Kamari Beach Hotel

 oder die zweifache Mathematik der Demokratie
 
Also kaum ist man im Urlaub erhält man SMS, Email usw. mit den Schrecken des Alltags in der Heimat, aber der Insellage sei Dank, man kann es halt nicht ändern, man kommt nicht weg.
 Und das ist auch gut so.
Im Nachgang stellt sich das meiste als [...]

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Sommerloch in Afghanistan

 
 
 
Was im Bund der Ulla ihr Auto ist, ist in der Provinz der Parkplatzrempler von Alfons Kienzle, der auch noch ein Jahr zurücklag. Aber in allem steckt ja etwas  zumindest fragwürdiges. Nicht das Verschweigen des Unfalls durch die Polizei, obwohl das im Hinblick auf die Polizeimeldung, dass ein Fahrer gegen ein Blumenkasten gefahren ist, schon [...]

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