handverlesen

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Das Wispern in den Kronen oder 1-2-3 ab seins

der handverlesene Aufruf sich für den Baumbestand Reichenbach´s, aber auch allgemein einzusetzen, hat eine breite - sogar mediale - Reaktion hervorgerufen. Dazu aber später.

Zunächst ist auf die ersten  Fällungen von großen - ja sehr großen - Bäumen hinzuweisen, die handverlesen bekannt geworden sind. Die Fällungen wurden von handverlesen bzw. den Reichenbacher Baumwächtern beobachtet und dokumentiert, dem Handyfoto sei Dank.

Die Bäume fielen am Sonnabend, 24.10.2009, wenn auch nicht, wie es Alexandra besingt im Morgenrot, sondern am hellerlichten Tag und unter Einsatz schwerer Technik.

Nr. 1 - Reichenbach - Albertistraße -

1-baum-ausschnitt

handverlesen hat zwar beim Vorbeifahren bemerkt, dass an dem Baum etwas verschnitten wird, aber von der Fällung selbst informierte ihn ein wachsamer Baumwächter beim Einkauf, wozu doch das Getränkeholen bei Fristo alles gut ist. 

Auch der Einwand eines beteiligten Holzfällers, hier liege eine “Baumschutzgenehmigung” vor, zeigt nur, dass wenn es so ist, es auch vorher genehmigte Fällungen gab, wenn diese mit der Baumschutzsatzung vereinbar waren und wenn es nicht so ist, dass es an Ausreden und Hilfsbegründungen für Fällungen keinen Mangel geben wird.

Bei den übrigen Bäumen liegen teilweise Fotos vor, handverlesen muss aber noch genau prüfen, ob sie auf Reichenbacher Flur standen bzw. unter die Baumschutzsatzung fielen.

Daher auch ein neuer handverlesener Vorschlag:

eine freiwillige Zertifizierung des Baumfällens. Verantwortlich für die Entscheidung ob, entsprechend der bisherigen Satzung eine Fällung genehmigt werden würde und daher auch zulässig ist, sollte eine ehrenamtliche Kommission von Sachverständigen sein, die die Naturschutzverbände stellen könnten, wir fallen da auf Anhieb verschiedenen kompetente Personen ein.

P. S.

Im übrigen rühmen sich schon jetzt Teile der Baumfäller, dass sie handverlesen in den Ruin treiben wollen, weil sie jetzt sämtliche Bäume auf ihren Grundstücken fällen wollen. handverlesen bleibt natürlich dabei, dass jeder - auch der Selbstanzeiger - gegen Nachweis eine Flasche Sekt bekommt, ggfls. werden wir, um nicht die Gier und den Alkoholismus zu befördern, dies auf Grundstücke und bei Selbstanzeigern, begrenzen.

Interessant dürfte für die Stadtverwaltung und ihren Chef sein, dass sich auch ein ehemaliger CDU-Stadtrat und was war er gleich noch … ach ja … bei Feiern diesbezüglich lautstark baumfeindlich äußerte.

P. P. S.

Und dann noch ein Wort zum Lesebriefschreiber in der Freien Presse vom Sonnabend, möglicherweise ist es noch nicht allseitig bekannt, dass die Bäume den Sauerstoff produzieren, den die Autos auf den Straßen brauchen, um überhaupt fahren zu können, da sie dazu Verbrennungsmotoren als Antriebsquelle benutzen oder aber man folgt dem leicht sarkastischen Motto: “Mein Auto fährt auch ohne Wald.”

Und die Baumschutzsatzung wurde ohne jegliche Not aufgehoben, da sie zuvor funktioniert hat und zwar doppelt, sie ermöglichte die Fällung von Bäumen wo notwendig und schützte sie gleichzeitig vor übereilter oder nicht notwendiger Fällung. Die Aufhebung war daher eine völlig sinnlose Befassung mit diesem Thema und nicht umgekehrt.

Darüber hinaus bleibt die Verbindung zwischen Spitzeln und Bäumen ohne Aufklärung, soweit mir bekannt ist, aber H. K. findet da bestimmt etwas, wurde bisher noch keine einzige Deutsche Eiche und  noch nichteinmal eine Rotbuche als IM enttarnt.

 


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