handverlesen

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handverlesene Aktionen: Afghanistan - Enka - …

 

 

Das Jahr 2010 wird auch ein handverlesenes Jahr des Mutes sein müssen, insbesondere ein Jahr des Mutes zu neuen handverlesenen Aktionen gegen den Krieg, gegen Sozialabbau und für den Erhalt von Arbeit, Bildung, Natur und Frieden.

Und es beginnt auch gleich mit zwei Aktionen, die auch gleich noch am selben Tag, dem 4. Februar 2010, stattfinden. Glücklicherweise zeitversetzt, so dass der mutige handverlesene Bürger an beiden teilnehmen kann.

P. S.: Andrea hat heute ganz aufgeregt angerufen und Detlef hat mir gleich eine Email geschickt, weil ich dass mit Enka falsch verstanden habe, aber ich habe es gleich korrigiert - also auf ins Gasthaus “Grüner Baum” am Elsterberger Markt.

 

1.

Zunächst in Reichenbach am Mahnmal für die Opfer des Faschismus, das jetzt irgendwie anders heißen soll, gegen den Krieg in Afghanistan, der ja jetzt selbst bei CDU und FDP nicht mehr hip ist. Wohl um auf den Zug der überwiegenden Wählermeinung - gerade vor der wichtigen Landtagswahl in NRW - aufzuspringen.

Doch all das ist nur Schall und Rauch, denn selbst die FP titelt: “Mehr Geld und mehr Soldaten für Afghanistan” und in der selben Ausgabe fordert die kinderreiche, aber nicht kinderliebe Ministerin von der Leyen, dass den Hartz-IV-Kindern die (vorgeblich zuviel) gezahlten 20,00 € Kindergelderhöhung wieder abzunehmen sind, da dies ja Steuergelder seien.

Liebe Frau Ministerin, das gesamte Kindergeld und auch die Steuerfreibeträge sind Steuergeld, einerseits in Form von direkter Zahlung von Steuergeldern an die Eltern, andererseits in der Form, dass die Eltern weniger Steuern zahlen müssen, sozusagen negatives Steuergeld, aber Hauptsache Ihnen und Ihrem Gatten bleibt, da Sie ja fast mittellos sind, der Steuerfreibetrag für Ihre Kinder.

Hier der Aufruf von Henry:

Liebe Genossinnen und Genossen,

[die jeztige Politik] ist letztlich auch nur ein Fortführen des Kriegs, wenn auch mit einer neuen “Vermarktungsstrategie”.

Deshalb fordern wir, Schluss mit dem Krieg in Afghanistan, für einen bedingungslosen Abzug der deutschen Soldaten!

Kommt zur Antikriegsaktion am

Donnerstag, dem 4.Februar, 16.00 Uhr

zum Mahnmahl für die Opfer für Gewaltherrschaften, ehemals Mahnmal

für die Opfer des Faschismus, nach Reichenbach (Bahnhofstraße)

und gebt dem Willen nach Frieden und Abzug der deutschen Truppen Ausdruck.

 

DIE LINKE. Vogtland-Plauen

Henry Ruß

2.

Und dann folgt 19.00 Uhr gleich eine Diskussionsrunde in Elsterberg zum Thema  Enka.

Denn da könnte es weiter gehen, wenn es der Bürgermeister von Elsterberg und Frau die Chefin des Arbeitsamtes in Plauen, Frau Lutz, wollen würden. Beide könnten gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden Klaus Wirth den Insolvenzverwalter anweisen, das neue Angebot eines Investors zu prüfen und anzunehmen, auch wenn der Verkauf der Einzelteile der lukrativer sein sollte.

Alle drei sollen daher in der Diskussion für eine solche Option der Weiterführung anstelle der Zerstückelung gewonnen werden, wofür zahlreiche Besucher und deren Argumente pro Erhalt Enka und Überredungskunst notwendig ist, je mehr Menschen kommen und den Enka-Beschäftigten ihre Solidarität zeigen, desto überzeugender wird dies für den Bürgermeister und die Frau Lutz sein.

Also

Donnerstag, dem 4.Februar, 19.00 Uhr

Gaststätte “Grüner Baum” am Markt in Elsterberg.

 

Es lädt ein für den  DGB - Südwestsachsen-, dessen Vorsitzende MdB Sabine Zimmermann.

Hier die offizielle Einladung:

 

Einladung

Der DGB Südwestsachsen lädt herzlich zu einem Diskussionsforum für  

Donnerstag, den 4.02.2010 nach Elsterberg, Gaststätte “Grüner Baum”, Marktplatz,

ein. Das Forum beginnt 18.00 (jetzt 19.00) Uhr und steht unter dem Thema “Arbeitsplätze in der Region oder höchstmöglicher ENKA-Verkaufserlös?”. Als Gesprächspartner sind eingeladen der Bürgermeister von Elsterberg, Volker Jenennchen, die Leiterin der Arbeitsagentur Plauen, Frau Helga Lutz, und der Vorsitzende des Betriebsrates, Klaus Wirth.

Ich freue mich auf Ihr Kommen und auf eine ergebnisreiche Diskussion.

 

Sabine Zimmermann


handverlesenes Konzert in Klingenthal

Also handverlesen hat ja auch einen kulturellen Anspruch, den es mit Politik zu verbinden gilt und unser handverlesener Leser Matthias aus dem verschneiten vogtländischen Oberland - genauer aus Klingenthal - ja genau da wo die Quetschkommoden und die Skiläufer und -springer herkommen und wo die geniale Dr.-Tassilo-Lenk-Gedächtnis-Schanze, kurz Vogtlandarena genannt, steht, da findet am 19.02.2010 [...]

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Zwischendurch: handverlesener schwarzer Humor

 
 
 
 

Nach der Abschaffung der Baumschutzsatzung in Reichenbach konnte man ein Phänomen beobachten.
Die Reichenbacher Bürger pflanzten im neuen Jahr im gesamten Stadtgebiet Koniferen am Straßenrand.
Und was macht die Stadtverwaltung gemäß der nicht mehr vorhandenen Baumschutzsatzung ?
ALLE BÄUME WIEDER WEG !!!!

 
 

 

 
Text und Foto: Kochmütze
 
 
 
 
 
 
 
 

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