handverlesen

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Jaaaaaaaaaaaah er lebt noch, er lebt noch, stirbt nicht

 

… oder Totgesagte leben länger

 

 

… die  geneigte handverlesene großstädtische Leserschaft macht sich gar keine Vorstellung, was in der vogtländischen Provinz so alles an Gerüchten produziert wird, um sich den spaßfreien Alltag zu vertreiben. Und da trifft es ja  - fast - jeden mal, insbesondere natürlich den, über den die lokalbürgerliche Presse ohne jegliches journalistisches Feingefühl gerade herzieht. So wird ohne Scheu und Skrupel weitergetragen, dass der und der seit Monaten tot ist, obwohl er grade noch im Auto vorbei fuhr.*

             *Tatsachen bzw. Gerücht geändert, wahres Gerücht ist handverlesen bekannt.

 

Deshalb will handverlesen die ganze Welt daran teilhaben lassen, nicht nur zur globalen Belustigung, sondern auch um japanische Touristen scharenweise in den winzigen und abgelegenen Landstrich zu locken, damit sie mit ihren kleinen leistungsstarken digitalen Kameras all die; bei denen es zum guten Ton gehört, Vermutungen und Verdächtigungen ungeprüft weiterzutragen, insbesondere dann, wenn sie demjenigen schaden; auf ihre Speicherchips brennen.

 

Das neue handverlesene Projekt heißt dann auch „Gerüchteküche des Tages” und beinhaltet, dass handverlesen die Küche abbildet und den/die Gerüchtekoch/köchin befragt wie er/sie denn zu dieser - geprüft unwahren - Aussage kommt.

 

Der handverlesene Probelauf verlief erfolgreich. Die „Köchin” kam bei den Fotoaufnahmen sofort aus ihrer „Küche” und befragte handverlesen nach seinem Begehr, davon in Kenntnis gesetzt, schob sie alles auf die örtliche Freie Presse, obwohl nachweisbar  nicht einmal Frau Steps von selbiger diese Dinge behauptet hat. Na ja handverlesen will da  noch mal nachsichtig sein.

 

Aber ansonsten fragt handverlesen gern für seine Leser ein garantiert unwahres Gerücht bei dem Gerüchtekoch/köchin nach und wird die Ausreden berichten.

 

 

… aber Versprochen ist Versprochen

 

Natürlich will auch handverlesen bei den Jubelfeiern zum 3. Oktober nicht zurückstehen und hat daher weder Kosten noch Mühen gescheut, um diesen, mit allerlei Klamauk,  Schmonzetten und tränentriefenden Stasi-dramen, entweihten Jahrestag angemessen zu würdigen.

 

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Layout: Rowohlt-Verlag

 

… und handverlesen  hat es und das ist kein Gerücht, wie nach der Santorin-Reise im Jahre 2009 versprochen - siehe den  Artikel vom 09.08.2009 “Daniela - André - Gregor - Henry und die Frage, warum Jesus auf der LAGA keine Wunder zeigen darf?”-, geschafft, dass die Schriftstellerin Daniela Dahn ins Vogtland kommt.

 

Nunmehr ist es endlich soweit.

 

Daniela Dahn kommt zwar nicht nach Reichenbach, dafür aber auf die Kultur-Burg-Mylau - die liegt ja zum Glück gleich neben Reichenbach - und sie liest aus ihrem genialen Buch „Wehe dem Sieger! Ohne Osten kein Westen”, in dem sie aus  ostdeutscher Sicht klar und ungeschönt den Anschluss der DDR an die BRD analysiert und hinterfragt.

 

Die Lesung findet statt:

 

Mittwoch, dem 27. Oktober 2010

ganz handverlesen natürlich um ¼ 9 Uhr abends (also 20.15 Uhr)

auf der Burg Mylau im Ratssaal

 

 

 

Folgende handverlesene Kostenbeiträge sind zu entrichten: 

 

Kinder, Jugendliche bis 18 Jahre und Schüler: frei

ALG-II- und Grundsicherungsempfänger:       frei

Bitte mit Nachweis.

Sonst: 4 €

 

 

Handverlesen geht natürlich davon aus, dass die zahlreiche handverlesene Leserschaft aus nah und fern nicht nur den Mylauer Ratssaal in der Burg, sondern die gesamte Burg, einschließlich des darin befindlichen griechischen Restaurants - womit sich der Kreis zur Santorin-Reise schließt - füllen wird.

 

Für den 27.Oktober gilt daher:

 

Auf ins Vogtland, auf nach Mylau, auf in die Burg!

 

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Foto und Copyright: Jim Rakete

 

 


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